Kakteenkultur seit 35
Jahren
Diese sonderbaren exotischen Gewächse haben
irgend eine unerklärliche Begeisterung schon im
Alter von etwa 8-9 Jahren ausgelöst, als ich die
Kakteensammlung bei Freunden meiner Eltern
kennenlernte. Das große Frühbeet an der
Südseite des Einfamilienhauses zog mich magisch
an. Die Pflanzen, die ich geschenkt bekam,
kümmerten aber am Ostfenster unserer Zwickauer
Miethauswohnung mehr oder weniger dahin ohne zu
blühen.
Nach meinem Umzug ins Erzgebirge im Jahr 1975
hatte ich dann die Möglichkeit, anfangs mit
einem kleinen Frühbeet und später mit einem
1,5x1,5m kleinen Eigenbau-Gewächshaus, Kakteen
unter besseren Bedingungen zu kultivieren. Der
natürliche gedrungene Wuchs und Blüherfolge
stellten sich dann auch schnell ein.
1993 kauften wir ein Haus in Crottendorf und
ich hatte den Platz im Garten für ein gößeres
Gewächshaus (mit selbst gebauter
Heizungs-Lüftungs-Steuerung und elektrischen
Fensteröffnern) und im Haus den Platz für die
Überwinterung der frostempfindlichen Pflanzen,
so das meine Sammlung in den letzten 10 Jahren
auf über 300 Exemplare anwuchs.
Trotz rauhem Mittelgebirgsklima in 650m ASL
(Höhe über Meeresspiegel) blühen und wachsen
die Pflanzen zu meiner vollen Zufriedenheit.
Ausnahmen bilden so extrem kalte und verregnete
Sommer wie dieses Jahr (2004), man weis dann nie
ob man besser die Pflanzen giest um ein
vertrocknen der feinen Haarwurzeln zu verhindern
oder ob man es lieber sein läßt, weil Kakteen
keine "nassen Füße" lieben und es
ganz schnell zu Fäulnis kommt.
Seit 2001 bin ich Mitglied der Deutschen
Kakteen Gesellschaft (DKG)
Impressum:
Christian Puschmann, Güterweg 90A, D-09474
Crottendorf 2004-2010
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